Die nächsten Gesprächskonzerte:


Heinrich Kaminski Donnerstag, 20. Mai 2010 im Konzerthaus am Gendarmenmarkt Berlin, Musikclub, 20:00 Uhr.
Unterstellungen und Ressentiments. Heinrich Kaminski und das NS-Regime
Kaminski hatte es in den zwanziger Jahren zu einigem Ansehen gebracht. Doch die Unterstellung „nichtarischer“ Herkunft durch die Nazis verhinderte, dass er 1938 Nachfolger von Hindemith an der Hochschule für Musik in Berlin wurde. 1933 bereits hatte er eine Professur an der Preußischen Akademie der Künste verloren. Am bekanntesten wurde er mit seiner geistlichen Musik. Er selbst aber legte auch großen Wert auf seine Kammermusik. In sie soll in diesem Konzert ein Einblick gegeben werden.
Es erklingen das Quartett für Klavier, Klarinette, Viola und Violoncell von 1912 und die Musik für Violoncello und Klavier von 1938.
Interpreten:
Antonis Anissegos, Klavier
Christian Vogel (Ensemble Mosaik), Klarinette
Wolfgang Bender (Kairos Quartett), Viola
Maria Magdalena Wiesmaier, Violoncello.


Donnerstag, 17. Juni 2010 im Konzerthaus am Gendarmenmarkt Berlin, Musikclub, 20:00 Uhr.
Letzte Zuflucht Shanghai. Die Komponisten Wolfgang Fraenkel und Julius Schloß im Exil

musica reanimata