Das nächste Konzert


Juan Allende-Blin
(128) Donnerstag, 16. März 2017 im Musikclub des Konzerthauses Berlin am Gendarmenmarkt

Exil als Rettung und Sackgasse. Die Komponisten Leopold Spinner und Julius Schloß, betrachtet von Juan Allende-Blin

Leopold Spinner hatte zuletzt noch bei Anton Webern studiert, bevor er 1939 nach London fliehen konnte. Dort fand er Beschäftigung beim Musikverlag Boosey & Hawkes und stieg bis zum Chief Editor auf. Für den Alban-Berg-Schüler Julius Schloß entwickelte sich das Exil dagegen zur Sackgasse. Aus dem KZ Dachau entkam er 1939 nach Shanghai und schließlich in die USA, wo seine Musikerlaufbahn ein frühes Ende fand. Juan Allende-Blin (Foto), der Pionier der Exilmusik- Forschung, widmet sich diesen beiden so unterschiedlichen Schicksalen und kommentiert die aufgeführten Werke.

Julius Schloß: Streichquartett in einem Satz (1928)
Leopold Spinner: Sonatine für Klavier op. 22

Tomas Bächli, Klavier
Ensemble Zeitlos: Claudia Sack und Wolfgang Bender, Violinen · Kirstin-Maria Pientka, Viola · Gabriella Strümpel, Violoncello
Albrecht Dümling im Gespräch mit Juan Allende-Blin.



Weitere Konzerte


(129) Donnerstag, 6. April 2017 im Musikclub des Konzerthauses Berlin am Gendarmenmarkt
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Oscar Straus - vom "Überbrettl" nach Hollywood und wieder zurück



Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro
Kartenvorbestellungen: Konzerthaus Berlin [www.konzerthaus.de]
Tel.: (030) 20309 - 2101
musica reanimata