3 Jubiläumskonzerte "20 Jahre musica reanimata":
Donnerstag, 23. September 2010 im Konzerthaus am Gendarmenmarkt Berlin, Musikclub, 20 Uhr.
Theresienstadt, die schönste Stadt der Welt – Chansons und Satiren
Für ein Gesprächskonzert von musica reanimata war 2006 das Programm "Und die Musik spielt dazu - Kabarett in Theresienstadt" entstanden. Das "Ensemble" Maria Thomaschke und Andreas Jocksch (Sänger und Darsteller) sowie Winfried Radeke (Arrangements, Begleitung) haben es in etlichen Aufführungen über drei Jahre lang an verschiedensten Orten gespielt (u.a. Philharmonie Berlin, Magdeburger Kaserne in Theresienstadt). Nun stellen sie ein neues Programm vor, das bislang weniger oder gar nicht bekannte Lieder und Texte (von Leo Strauss, Felix Porges, Walter Lindenbaum u.a.) bringt, die erst in jüngster Zeit wieder aufgetaucht sind, darunter Titel wie "Kasernenlied", "Die gelben Fleckerln" oder "Bad Blockhaus". Ergänzt werden sie durch zwei kleine Szenen, die verschiedene bizarre Situationen im Ghetto beschreiben.
Interpreten: Maria Thomaschke und Andreas Jocksch (Sänger und Darsteller)
Instrumentalensemble; Leitung, Moderation und Arrangements: Winfried Radeke
Gesprächsgast: Helga Kinsky, Wien, Zeitzeugin aus Theresienstadt ("Zimmer 28")
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Sonntag, 26. September 2010 im Konzerthaus am Gendarmenmarkt Berlin, Musikclub, 20:00 Uhr.Kammermusik aus Theresienstadt
Programm: Gideon Klein: Klaviersonate, Streichtrio
Hans Krása: Lieder op.4, Passacaglia und Fuge für Streichtrio
Viktor Ullmann: Hölderlin-Lieder, Klaviersonate Nr. 6
Siegmund Schul: Chassidische Tänze
Pavel Haas: Vier Lieder nach chinesischer Poesie
Karel Reiner: Klaviertrio
Interpreten: Holger Groschopp und Gottfried Eberle, Klavier
Katharina Göres, Sopran
Jörg Schneider, Bariton
Trio Quodlibet (Rainer Johannes Kimstedt, Violine; Regine Pfleiderer, Viola; Katharina Maechler, Violoncello)
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Dienstag, 28. September 2010 im Konzerthaus am Gendarmenmarkt Berlin, Musikclub, 20:00 Uhr.Zwischen Traum und Elend: Exil Los Angeles
Los Angeles und die Traumfabrik von Hollywood waren Zufluchtsort für viele Künstler, die vor Hitler geflohen waren. Auch der aus einer jüdischen Familie stammende Mario Castelnuovo-Tedesco kam 1939 aus dem faschistischen Italien hierher, wo er Musik für mehr als 250 Spielfilme, aber auch für den Konzertsaal schrieb. Daneben war er bis zu seinem Tod auch als Kompositionslehrer tätig. Der 1920 in Wien geborene Walter Arlen, der ebenfalls 1939 in die USA floh, war mit Castelnuovo-Tedesco befreundet. Er wird bei diesem Gesprächskonzert über gemeinsame Exilerfahrungen in Los Angeles berichten.
Gesprächskonzert mit Walter Arlen, Los Angeles
Klavier- und Kammermusik von Mario Castelnuovo-Tedesco und Walter Arlen
Interpreten: N.N., Klavier
Ensemble Zeitlos: Claudia Sack und Susanne Walter (Violinen), Chang-Yun Yoo (Viola), Gabriella Strümpel (Cello)